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Ein Gebet für alle Fälle? – Das Vaterunser neu betrachtet

Was beten wir da eigentlich? Neue, spannende Aspekte zu einem bekannten Gebet

(Neukirchen-Vluyn) Den „größten Märtyrer auf Erden“ hat Martin Luther einst das Vaterunser genannt. „Denn jedermann plagts und missbrauchts.“ In der Tat scheint das Vaterunser eine Art Allzweckwaffe zu sein, die bei jeder möglichen oder unmöglichen Gelegenheit zu passen scheint. Kein Wunder also, wenn es von vielen nur noch heruntergeleiert wird.

Nach seinem großen Erfolg „Was ist eigentlich evangelisch?“ geht Okko Herlyn in seinem neuen Buch „Das Vaterunser – Verstehen was wir beten“ dem bekannten Gebet, das Jesus seine Jünger lehrte, auf den Grund. Ihm geht es um ein Verstehen des alten, vermeintlich vertrauten Textes. Dabei zieht Herlyn immer auch Beispiele aus unserem Alltag heran und schafft es so, aufzuzeigen, wie aktuell dieses Gebet auch heute noch ist.
Unterhaltsam und allgemein verständlich gelingt es Okko Herlyn in seiner unnachahmlichen Art, das Vaterunser neu zu erschließen – Aha-Erlebnisse inklusive!

Okko Herlyn, geb. 1946, Dr. theol., war lange Jahre als Gemeindepfarrer in Duisburg tätig, bevor er als Professor für Ethik, Anthropologie und Theologie an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum und als Privatdozent für Praktische Theologie an der dortigen Ruhruniversität lehrte. Nebenher ist er vielfach unterwegs als literarischer Kleinkünstler und ist Verfasser zahlreicher theologischer und literarischer Veröffentlichungen.

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