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Priscilla Bucher: Kriege sind halt kacke


Ein Sanitätswagen als Tarnung für einen Roadtrip, der vier Endzwanzigern die Möglichkeit bietet, die geschlossenen Grenzen der europäischen Länder zu passieren. Ihr Ziel: Ein Stück Freiheit und Belanglosigkeit in einer Zeit der Abschottung und der Angst vor dem Dritten Weltkrieg. Was die vier haben: Eine Menge Wut im Bauch, keinen Plan, dafür aber ein seltsames Buch im Handschuhfach. Was sie nicht haben: Auch nur den Hauch einer Vorstellung, was auf sie wartet. Und Eier in der Hose. Was problematisch wird, als sie feststellen, dass sie zum ersten Mal in ihrem Leben welche brauchen. In diesem Roman werden die Ängste von einem Europa wahr gemacht, das im Terror untergeht. Was macht uns wirklich Angst, und wie reagieren wir, wenn die Welt untergeht? Wie verwöhnte kleine Arschlöcher oder sozial intelligente Menschen?